Haben andere Mütter auch schöne Töchter?


Peter Lynn Kitesports ist ja mit einer der ältesten Firmen am Markt. Als ich angefangen habe, da war man richtig cool wenn man eine Phantom hatte. Dann wurde es ruhig um die Firma, die Kites wurden zu einem Nischenprodukt das immer weniger Anhänger fand. Seit 2 Jahren sind sie jetzt wieder mit anständigen Snowkites zurück am Markt. Ich habe den Leopard in 12 qm getestet. Das ist der Hochleister in der Peter Lynn Produktpalette. Verarbeitung: *************** Die dürften seit letztem Jahr einen Designer aus Paragleitbereich haben. Die Stäbchen an der Eintrittskannte sieht man sonst nur bei Paragleitern. Bei einem Openceller gabs das so noch nicht. Die Waageleinen sind sehr dünn. Vorteil ist dass der Kite schneller fliegen soll. Ich bin aber mittlerweile ein Fan von etwas dickeren Waageleinen. Sollte der Kite mal an einem Ast etc hängen bleiben kann man da auch mal fester anziehen ohne dass man weinen muss weil die dünne Leinen ausgedehnt sind oder Gefahr laufen abzureißen. Springen: *********** Der Leopard springt sehr gut und das auch schon bei sehr wenig Wind. Warum? Er hat einen satten Grundzug ob jetzt nach vorne oder eben nach oben ist ihm ziemlich egal und darum kann man ganz leicht und ohne viel Technik springen. Er springt immer gut und lang aber eben ohne Überraschungen. Ich persönlich mags gern wenn mich ein Kites etwas fordert. Wenn man springt und sich denkt....“WOWWWW was ist da jetzt los!!!“ Aber gibt nichts dagegen einzuwenden. Der Leopard ist eine solide Sprungmaschine ohne Überraschungen. Fluggefühl/Lenken: ********************** Der Leopard ist eher auf der weicheren, rundern Seite zu Hause. Fühlt sich sehr smooth an der Bar an. Könnte als Topend der Produktpalette meiner Meinung nach ruhig eine Spur knackiger an der Bar sein weil er ja ansich der sportliche Hochleister ist. Stabilität: *********** Der Kite besticht durch seine Stabilität. Da kommt ihm zu Gute dass er eben nicht so gestreckt ist wie die Topgeräte bei einigen anderen Herstellern. Die Kappe an sich ist sehr weich aber erledigt fast alles Für den Kiter von selbst. Wenn mal ein Ohr reinklappt merkt man davon oft gar nix. Bei der schärferen Montana muss man oft etwas mit der Bremse „rütteln“ um das Ohr wieder frei zubekommen. Das ist hier nicht der Fall. Frontstalls: ************* Manchmal merkt man das sie in Böen auf 12 Uhr zum Frontstall ansetzen möchte. Sich aber nach ein paar Zentimeter von selbst wieder fängt und nie ganz wegkippt. Andere Kites geben da schneller auf! Bar: ***** Alles gut und aufgeräumt. Safety würde über eine 5te Leine funktionieren die an der Mitte vom Kite endet und ihn komplett auswehen lassen würde. Warum würde...Würde deshalb weil bei meiner Bar das Quickrelease einfach nicht funktioniert hat. Ob es Fehlerhaft ist oder Standard werde ich noch abklären. Aber so wie ich es bekommen habe, habe ich wahnsinnig viel Kraft und Gereiße gebraucht um das im Stand aufzubekommen. Summa Summarum: ************************ Ein braver Kite mit Leistung für Leute die mit einem Einsteigerkite schon gut unterwegs sind und jetzt auf ein höherklassigers Gerät umsteigen möchten ohne auf Komfort und Easyness verzichten zu wollen. Er ermöglicht ohne viel Technik gute Sprunghöhen und auf Grund der satten Hangtime sichere Landungen. In Punkto Stabilität gleicht der Leopard sehr viel für den Kiter aus. Unterm Strich bin ich positiv überrascht.

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